Steckersolarsysteme 

Die Teillösung für eine funktionierende Energiewende

Das grundlegende Problem besteht darin, dass der Strom den wir tagtäglich verbrauchen, nicht dort erzeugt wird, wo er schließlich genutzt wird. Sie wollen mehr erfahren?

Luftaufnahme eines Solarparks

Ein Stecksolar-System bietet jedem die Möglichkeit, aktiv seinen Teil zur Energiewende beizutragen und sich durch die eigene Stromerzeugung einen grundlegenden Teil der Stromkosten zu sparen.

Die Balkonkraftwerke bestehen aus kompakten Plug-In-Photovoltaikodulen, die nicht genehmigt werden müssen, günstig in der Anschaffung sind und sich äußerst einfach installieren lassen. Sie eignen sich auch für kleine Wohneinheiten und lassen sich nicht nur am Balkongeländer, sondern auch an der Hausfassade, auf der Terrasse, auf dem Hausdach, im Garten oder auf der Garage anbringen. Somit können nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Mieter und Gartenbesitzer zu Stromproduzenten werden.

Impressionen

Zahlen

Ein Balkonkraftwerk ist die optimale Lösung um den kontinuierlichen Verbrauch von beispielsweise Kühlschrank, Gefrierschrank, WLAN Router und weiteren Verbrauchern, der sich nicht vermeiden lässt, zu decken. Somit kann ein Großteil des verbrauchten Stromes selbst erzeugt werden und muss nicht vom Netzanbieter bezogen werden. Das wiederum spart auf die Zeit gesehen mehrere hundert Euro ein.

Stromerzeugung mit Balkonkraftwerk

Stellt man die Produktgarantie eines Moduls mit 25 Jahren, den Anschaffungskosten von beispielsweise 450 € und einer jährlichen Stromkostenersparnis von 100 €, was selbst bei deutschen Wetterverhältnissen realistisch ist, gegenüber, so wird deutlich, dass die Amortisierungszeit bei maximal 5 - 6 Jahren liegt. 
Bei dem Kauf von einer Mini-PV Anlage mit zwei Modulen für 750 € können jährlich sogar ca. 200 € eingespart werden. So sinkt die Amortiserungszeit auf maximal 4 - 5 Jahre. 

Das bedeutet, dass man von der Anschaffung eines Balkonkraftwerkes in jeder Hinsicht nur profitieren kann und sich die Produktion des eigenen Stromes bezahlt macht.

Aufbau Photovoltaikmodule

 

Aufbau Photovoltaikmodule

Ein Photovoltaikmodul besteht aus mehreren miteinander verbundenen Solarzellen (Siliziumzellen). Da der typische Spannungswert einer einzelnen Siliziumzelle von 0,5 bis 0,8 V zu niedrig für eine technische Anwendung ist, werden die Siliziumzellen mittels Serienschaltung verbunden. Üblich sind Module mit 72 oder 144 Zellen. Sie erreichen Spannungswerte von 20 bis 70 V DC.
Dieser Kern muss gegen äußere Einflüsse, wie mechanische Beanspruchung, Witterung und Korrosion geschützt werden. Dazu dient der Aluminiumrahmen, die Kunststoffschicht, das Frontglas und die Glasplatte.  
Durch optimierte Fertigung konnte die Leistung und das Gewicht von Photovoltaikmodulen verbessert werden. Ein durchschnittliches Photovoltaikmodul mit 330 W Leistung wiegt zwischen 16 und 19 kg.  


Anforderungen

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Anforderungen für ein Balkonkraftwerk gibt es nahezu keine. 
Es bedarf keiner Elektrofachkraft, die das Modul anbringt und in Betrieb nimmt.
 
Ebenso sind keine zwingenden Maßnahmen zu Änderungen am Hausnetz oder Anschluss für das Balkonkraftwerk zu treffen da Balkonkraftwerke im Sinne der  DIN VDE 100-551 nicht als Stromerzeugungseinrichtung gelten.

Weiter gibt es keine Anforderungen an den Stromzähler. Ist jedoch noch ein mitunter üblicher Ferraris-Zähler verbaut, kann es sein, dass der Netzbetreiber diesen kostenfrei gegen einen digitalen Stromzähler mit Rücklaufsperre tauscht.

Das Balkonkraftwerk kann somit ohne Bedenken an die gängigen Schuko-Steckdosen, oder auch speziellen Einspeisesteckdosen (bsp. Wieland), angeschlossen werden und produziert sofort Strom, welcher Ihre Stromrechnung stark senkt.
 

Sicherheit

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Es ist nicht möglich einen Stromschlag beim Anfassen des Einspeisesteckers zu bekommen, da der Stecker bzw. der Wechselrichter über eine selbstwirkende Freischaltstelle verfügt. Dadurch fließt nur dann Strom, wenn zugleich die Netzspannung ansteht. Zieht man den Stecker aus der Dose, wird der Stromfluss innerhalb von Millisekunden abgeschaltet.

Der Anschluss des Balkonkraftwerkes kann klassisch über eine Schuko-Steckdose erfolgen, insofern diese nahe dem Anbringungsort vorhanden ist und die technische Gestaltung des verwendeten Gerätes die geltenden Sicherheitsstandards einhält. Wenn eine neue Steckdose gesetzt werden soll, empfiehlt die DGS die Steckverbindung nach DIN VDE 0628-1 (Wieland RST20i3).

Rechtliches

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Es gibt kein Gesetz, das verbietet, Strom in das eigene Hausnetz einzuspeisen. Für den Energieversorger macht es keinen Unterschied, ob Sie beispielsweise alle Leuchtmittel auf LED umrüsten und damit weniger Energie verbrauchen oder ob sie in ähnlichem Umfang selbst Strom produzieren.

Ein Gewerbe muss lediglich angemeldet werden, wenn die EEG-Einspeisevergütung in Anspruch genommen werden soll.  Dies ist bei Balkonkraftwerken im Normfall nicht gegeben (Selbst wenn die EEG-Einspeisevergütung in Anspruch genommen wird, muss in vielen Fällen kein Gewerbe angemeldet werden, z. B. wenn die Höhe der EEG-Einspeisevergütung nicht über den Stromentstehungskosten des PV-Systems liegt.)

Laut EEG dürfen daher max. 70 % der installierten PV-Leistung ins Netz gespeist werden, wenn nicht am Einspeisemanagement teilgenommen wird (vgl. § 9 Abs. 2 Nr. 2 EEG).

Generell müssen Balkonkraftwerke bei der Bundesnetzagentur mittels einem Eintrag im Marktstammdatenregister registriert werden. Das ganze ist kostenfrei und lässt sich einfach über ein  Online-Formular erledigen.

Hier klicken für das Online-Formular des Marktstammdatenregisters.

Als zweiter und letzter Schritt steht nun die Information an den Netzbetreiber an. Dieser ist seit dem 27.02.2019 verpflichtet Ihre Anmeldung zu akzeptieren, womit etwaige Geschichten über Netzbetreiber die sich querstellen ausgeräumt werden können.

Unter der Website der Störungsauskunft können Sie direkt sehen welcher Netzbetreiber für Sie zuständig ist.

Um sich Zeit bei der Anmeldung zu sparen, können Sie sich bei unserem Partner MachDeinenStrom registrieren, welcher für Sie kostenfrei die Anmeldung im Marktstammdatenregister vornimmt und das Balkonkraftwerk dem lokalen Energieversorger meldet.